Queere Geschichte

Homosexualität und Nationalsozialismus

Erst im Jahr 2005 wurden in Österreich Homosexuelle als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Ebenso fielen erst in dieser Zeit die letzten strafrechtlichen Bestimmungen gegen sie.
Mit dem Projekt der „Namentlichen Erfassung der Homosexuellen NS-Opfer in Wien“ legte das Zentrum für queere Geschichte QWIEN
einen Grundstein für die Erforschung der Schicksale der von den Nationalsozialisten verfolgten Personen.
Gleichzeitig ist der Wissensstand über die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung in der Bevölkerung äußerst niedrig oder gar nicht vorhanden. Gegen diese Wissensdefizite richtet sich die niedrigschwellige Vortragsreihe „Homosexualität und Nationalsozialismus“. Verteilt auf verschiedene Orte in der Stadt werden dabei unterschiedliche Fragen des Strafrechts und der Verfolgung, der Täter*innenschaft sowie der Schicksale der Opfer in Wien 1938-1945 erörtert.
In einer mehrteiligen Sendereihe fassen wir die einzelnen Vorträge zusammen.

Editorial team