Geschichten & Stimmen aus dem 1. Bezirk – zwischen Erinnerung, Wandel und gelebter Gegenwart
„Früher saß man im Schanigarten vorm Ambassador, hat auf die Straßn’ g’schaut, und da sind tolle Autos gefahren“, erinnert sich Schauspielerin Edith Leyrer. Auch Sänger Louie Austen denkt an eine Zeit, in der die Kärntner Straße noch vom Verkehr geprägt war. Solche persönlichen Erinnerungen zeichnen ein lebendiges Bild einer Innenstadt im Wandel – zwischen Eleganz, Alltagsleben und stetiger Veränderung.
Das Hörbuch Innere Stadt (2013), redaktionell gestaltet von Carola Timmel, versammelt diese Stimmen und Perspektiven. Es führt durch große und kleine Bühnen des ersten Bezirks: von der Ringstraße, auf der man einst „im besten Aufzug flanierte“, wie Schriftsteller Christian David erzählt, bis hin zu den Kaffeehäusern, die für Gastronom Berndt Querfeld seit jeher Orte sozialer Begegnung und gelebter Kultur sind.
Eine aktuelle Perspektive bringt Schauspieler Hanno Pöschl ein – vielen bekannt aus Serien wie „Kottan ermittelt“ oder „Kaisermühlen Blues“. Als langjähriger Gastronom (Kleines Café, Gasthaus Pöschl) und ehemaliger Bewohner kennt er die Innere Stadt wie kaum ein anderer. Im Gespräch mit Mischa G. Hendel erzählt er, warum er dem ersten Bezirk schließlich den Rücken gekehrt hat – und wie er ihn heute sieht.
Diese Sendung ist Teil der Reihe „StadtFlanerien Wien“ – einer akustischen Reise durch alle 23 Bezirke, die Geschichte und Gegenwart, persönliche Erinnerungen und gesellschaftliche Entwicklungen miteinander verbindet.
Gestaltung: Mischa G. Hendel

